Samstag, 10. April 2010

Fehler...

"...sind allzu menschlich, mein Kind.
Ich habe euch den freien Willen gegeben,
denn ich wollte euch nicht zwingen,
mich zu lieben.
Ich wollte, dass eure Liebe echt ist,
rein und unverfälscht.
Ich wollte,
dass ihr ehrlich seid,
wenn ihr zu mir kommt.

Ich wollte, dass eure Gefühle für mich echt sind.
Ich habe es in euch gelegt,
dass ihr nach mir sucht
und freue mich so,
wenn ihr mich finden wollt.

Und wenn ihr noch so viele Fehler macht,
ich vergebe euch, denn ich liebe euch.
Darum vergebt einander ebenfalls,
wie ich euch vergebe,
denn der eine ist nicht berechtigt,
über den anderen zu richten.
Ihr seid nicht besser oder schlechter als ein anderer.

Meine lieben Kinder,
vergebt einander,
vergebt einander in LIEBE.
Denn nur die LIEBE macht euch FREI.
Euer himmlischer Vater."

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Falls es euch genauso geht,
dass ihr etwas getan habt,
das ihr bereut und wo ihr euch denkt
"hätte ich das lieber nicht getan!"
dann betet doch mit:

Vater,
ich bringe Dir meinen Fehler.
Ich habe mich nicht richtig verhalten,
als ich [und hier könnt ihr Gott euren Fehler sagen],
ich bereue, was ich getan habe.
Hilf DU mir,
diesen Fehler nicht noch einmal zu machen,
sondern aus ihm zu lernen,
damit ich es künftig besser mache.
Danke, dass Du mir vergibst,
auch wenn ich den größten Mist baue.
Hilf mir dabei,
auch Anderen ihre Fehler zuzugestehen
und schenke mir die Gabe,
ihnen zu vergeben.
Amen.

Samstag, 3. April 2010

Drachen sollen fliegen...

Daddy,
Du hast mich zum Fliegen bestimmt,
Du möchtest, dass ich fliege,
dass ich mich in die Lüfte erhebe
und über allem schwebe,
mit deiner Kraft.

Du hast es mir vorherbestimmt,
zu fliegen...
Nun hilf dem Drachen dabei,
das Fliegen zu lernen.
Hilf mir,
loszulassen
und mich auf deine Bahnen zu begeben
und meine Schwingen auszubreiten.

Auch wenn ich mich nicht immer stark genug fühle,
so weiß ich doch und spüre,
dass Du genau diese Kraft in mich gelegt hast.

Hilf mir,
mich zu entfalten und mein Talent so einzusetzen
wie DU es willst.
Zeig mir, was Du mit mir vorhast,
wo Du mich haben willst,
wohin ich gehöre.
Zeig mir den Engel für mein Leben
und segne uns beide.
Amen.

Freitag, 2. April 2010

Gott lässt die SONNE scheinen...für DICH!

Gerade im Moment scheint bei mir die Sonne,
der Himmel strahlt im schönsten blau.
Es ist zwar noch etwas kühl,
aber es ist ein schöner Tag.

Ist es nicht wundervoll,
wie Gott uns seine Schöpfung präsentiert?

Wenn ich daran denke,
dass ER für mich gelitten hat,
dass ER für mich gestorben ist,
heute vor über 2000 Jahren.

Ich hätte nicht tauschen wollen...

Gott lässt die Sonne scheinen - für UNS.
Und was tun wir?
Verkriechen uns ins hinterste Eck,
um seinem Licht zu entkommen!
Verkriechen uns ins Dunkel,
wo nur Schmerz und Leid wohnt...
Warum?!

Lasst uns alle ins Licht gehen
und IHM unsere Sorgen und Ängste anvertrauen.
Geben wir IHM die Erlaubnis,
unsere Herzen zu heilen.

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Vater,
ich danke dir dafür,
dass Du die Sonne scheinen lässt für mich.
Ich danke dir für diesen wunderschönen Tag,
für all die schönen Dinge,
die mein Leben bereichern.
Ich danke Dir für meine Familie,
meine Freunde - für mein LEBEN!

Schenk Du mir deinen Segen
und erfülle DU mich mit deiner Liebe,
deiner Weisheit.

Mach mich zu der,
die DU in mir siehst,
mach mich zur Sonne,
die für andere strahlt.

Amen.

Sonntag, 28. März 2010

Abschied

Widerwillig geh ich fort,
löse ich mich, lass Dich gehn
allein an einen ander'n Ort,
wo wir uns vielleicht nicht wieder seh'n.
Erinnerung, so sagt man,
ist das einz'ge Paradies,
aus dem uns keiner vertreiben kann.
Trotzdem schmerzte es,
als Du mich gehen ließt,
als ich gegen Wiederstände nichtmehr ankam.

Habe Fehler gemacht,
war zu ignorant,
nur die Hülle hat gelacht,
das Herz war ausgebrannt,
war müde und leer,
ist einsam und schwer.

Muss neue Wege suchen,
mich selbst wieder finden.
Will und kann Dich nicht verfluchen,
wollte Dich viel zu fest binden.
Hab geklammert wie ein Kind,
dem Grenzen Fremdwort sind.

Hab mich selber oft belogen,
and're so ungewollt betrogen.
Wollte so erwachsen sein,
bin dennoch bloß ein Kind.
Sehe viele, viele Dinge,
die mir doch verborgen sind.

Vater, öffne mir die Augen,
öffne Ohren, Herz und Mund,
damit ich wahrhaft glaube
und deine Größe gebe kund.

*Amen.*

Montag, 22. März 2010

"Wird Zeit, dass Du erwachsen wirst!"

...sagte mir letztens eine Bekannte.

Naja, irgendwie hat sie ja Recht...ich benehm mich oft noch sehr kindlich...

Nur: "erwachsen" sein, was ist das denn? Heißt das, ultra ernst werden,
nur keine blöden bemerkungen machen? Heißt das wirklich, von ALLEN
Menschen Abstand zu nehmen, die einem mal wichtig waren und
es zum Teil noch immer sind?

Heißt das IMMER, gegen das zu entscheiden, was man will?!

Das kann doch nicht wahr sein...!

Ich fühle mich grad zum Teil wie 13/14...
als ob ich jetzt anfangen würde, zu pubertieren... xD

Völlig Banane, oder?

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Daddy,
Zeig DU mir, wer ich bin.
Ich weiß es nicht.
Bring DU mich zu dem,
was für mich gut ist.
Öffne DU die richtigen Türen.
Hilf DU mir,
die zu werden,
die Du in mir siehst.
Hilf Du mir,
Vergangenes endlich
loszulassen
und nach VORNE zu sehen.
Heile DU meine Wunden.
Du weißt,
wo und was mir wehtut.
Du kennst die richtigen Heilmethoden.
Mach DU mich heil,
setz mein Herz wieder zusammen.
Sei DU mein Beschüter,
lass mich deine Liebe spüren.
Lass mich nicht allein.
Amen.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Vater, wohin?

Manchmal sitze ich da
und denke "Was mach ich eigentlich?"
Ich bin kurz vorm Aufgeben,
weil mir alles zu anstrengend erscheint,
weil mir irgendwie alles unbequem ist
und ich nichts machen will...

Ich weiß nich, was das soll,
ich fühl mich einen Moment ausgemergelt
und weiß im nächsten Moment genau,
dass ich nciht aufgeben will und werde.
Ich versteh mich selbst nichtmehr.

Ich wünsch mir wieder Dinge zurück,
die ich nicht zurückbekommen kann.
Ich sehne mich nach Menschen,
die mir verwehrt sind.

You coming back to me
is against all odds
and that's what I've got to face.

Ich weiß, ich hab selbst noch Einiges vor mir,
bin immernoch viel zu oft wie ein Kind,
bockig, eigensinnig, naiv.
Bin faul und fasel zuviel
statt einfach mal aufzustehn und zu handeln.

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Vater,
ich möchte Dich bitten,
zeig mir die Richtung.
DU siehst, wie es mir geht.
Ich weiß nicht, was ich will,
ich weiß nicht, wohin.
Ich weiß nur, etwas fehlt.
Gib DU es mir, wenn die Zeit reif ist dafür.
Gib Du mir,
was ich brauche,
zur richtigen Zeit.
Segne mich.
Führe mich,
sei DU mein Kapitän.
Amen.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Führung, Segen, Reinigung

In der letzten Zeit sind mir viele Dinge bewusst geworden,
die ich in der Vergangenheit nicht so gut gemacht habe
und die ich im Nachhinein einerseits gern ändern würde,
aber andererseits auch froh bin,
die Fehler begangen zu haben, die ich begangen habe...

Wenn ihr versteht, was ich meine...
Ich will die Vergangenheit nicht ändern,
das kann ich nicht.
Nur bereue ich die Art und Weise,
wie ich manche Dinge angegangen bin.

Und ich hab dabei nicht nur oft mich selbst verleugnet
sondern auch Leute, die es nicht verdienten,
leicht in die Pfanne gehauen und ihnen wehgetan.

Ich habe Dinge gesagt,
die nicht nett waren
und mit denen ich sicher wehgetan habe.
Ich schäme mich für ein Verhalten,
das sicher schon als klammerhaft bezeichnet werden kann.

Ich fühl mich oft allein,
bin es auch oft.
Klar, ich wollte ja diesen Weg gehen.
Ich wollte "was mit Hand und Fuß,
was mich aber nicht fesselt."
Und ich war verdammt bequem und faul.

Vater,
vergib mir!
***********************************
Vater,
ich bitte um deine Führung.
du siehst, wie es mir oft geht,
kennst meine Ängste
und weißt, was mir fehlt,
was ich brauche.

Segne DU mich, reinige mein Herz,
befreie mich von allem,
was mich einengt,
was mich kaputtmacht.
Zerbrich DU, was mich zerbricht.
Vergib mir meine Fehler,
zeige DU mir den richtigen weg.
Hilf mir da raus.

Zeig Du mir die Lösung,
mach Du mich frei,
die zu sein,
die ich bin.

Bring mich wieder zu meinen Träumen
und ich will sie mit deiner Hilfe verwirklichen.
Sei DU Kapitän in meinem Leben,
übernimm DU die Kontrolle.
Amen.